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Pressemitteilung 29.01.21

Jetzt oder nie – Habersaathstraße retten!

Trotz der Online-Präsenz der  Bezirksverordnetenversammlung Mitte haben am heutigen Donnerstag, den 28. Januar 2021 viele Betroffene vor dem Bezirksamt Mitte gegen den Abriss der fünf Häuser in der Habersaathstraße  40 – 48 und für die Beschlagnahmung der 85 leerstehenden und bezugsfertigen Wohnungen lautstark protestiert..

“Wenn Berlin bis 2030 Obdachlosigkeit abgeschafft haben will, dann muss jetzt gehandelt werden!”

Die BVV Mitte hatte schon letztes Jahr sich gegen die Zweckentfremdung und für die Beschlagnahmung mit großer Mehrheit – wie auch heute – ausgesprochen. Doch es folgten keine Taten. Auch gegen den Abriss und gegen eine faulen Kompromiss  wurde heute eine große Mehrheit erzielt. Und was folgt nun? Wir fordern vom Bezirk, dass er sich klar gegen den Abriss stellt und alle Mittel einlegt, die er zur Verfügung hat, sowie das Zweckentfremdungsverbot endlich ernst nimmt. Der vorhandene und bezahlbare Wohnraum muss wohnungs- und obdachlosen Menschen zur Verfügung gestellt werden, die ihn dringend brauchen” kommentiert die Sprecherin Valentina Hauser.

Der Eigentümer Andreas Pichotta versucht bis zu dem vermeintlichen Abriss mit seiner perfiden Verwertungslogik noch mehr aus den Häusern rauszuholen. Gewinnbringend will er nun an einen sozialen Träger vermieten um obdachlose Menschen in einer Notunterkunft unterbringen zu lassen.

“Anstatt Eigentümer*innen in der Stadt walten zu lassen, müssen sich auch die Bezirke in Berlin klar gegen diese Verwertungslogik stellen. Abriss von erhaltenswertem Wohnraum, inklusive profitabler Zwischennutzung, um sich einen sozialen Anstrich zu geben, darf sich in Berlin nicht durchsetzen.”

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